Kennt ihr das?
Ihr sucht einmal nach Laufschuhen, einem Smartphone oder einem Urlaubsziel – und plötzlich seht ihr genau dazu Werbung auf anderen Webseiten.
Das ist meistens kein Zufall. Dahinter steckt häufig Online-Tracking.
Was sind Tracker?
Tracker sind Technologien, die auf Webseiten und in Apps eingebunden werden und Informationen über das Verhalten von Nutzern sammeln können.
Zum Beispiel:
- welche Webseiten ihr besucht
- welche Produkte ihr euch anseht
- auf welche Links ihr klickt
- wie lange ihr auf einer Seite bleibt
- wonach ihr sucht
Aus diesen Informationen können Werbenetzwerke Interessenprofile erstellen.
Nicht jeder Tracker ist automatisch problematisch. Manche werden beispielsweise für Webseiten-Statistiken verwendet. Andere verfolgen Nutzer jedoch über viele verschiedene Webseiten hinweg.
Warum sehe ich dieselbe Werbung überall?
Ein typisches Beispiel ist Cross-Site-Tracking.
Ihr besucht einen Online-Shop und schaut euch Laufschuhe an. Auf der Webseite befindet sich ein Tracker eines Werbenetzwerks.
Später besucht ihr eine Nachrichtenwebseite oder einen Blog, auf dem dasselbe Werbenetzwerk eingebunden ist.
Das System erkennt euren Browser möglicherweise wieder – und zeigt euch erneut Werbung für Laufschuhe.
So entsteht schnell das Gefühl:
Technisch gesehen werden dabei häufig Cookies, Kennungen, Browserinformationen und andere Tracking-Methoden kombiniert.
Warum kann Tracking problematisch sein?
Vor allem aus vier Gründen:
1. Weniger Privatsphäre
Je mehr Informationen gesammelt werden, desto genauer können Interessen und Online-Gewohnheiten analysiert werden.
2. Mehr personalisierte Werbung
Werbung wird gezielt auf das vermutete Nutzerprofil zugeschnitten und kann dadurch deutlich aufdringlicher wirken.
3. Mehr externe Dienste
Viele Webseiten laden Inhalte und Skripte von zahlreichen Drittanbietern. Das erhöht Komplexität, Datenverkehr und teilweise auch die Angriffsfläche.
4. Langsamere Webseiten
Werbe- und Tracking-Skripte benötigen zusätzliche Ressourcen und können Ladezeiten verlängern.
Was kann man dagegen tun?
Ein paar einfache Maßnahmen helfen bereits:
- Browser mit Tracking-Schutz verwenden
- Drittanbieter-Cookies einschränken
- Datenschutzeinstellungen überprüfen
- Cookies regelmäßig löschen
- bekannte Tracking-Domains blockieren
Eine weitere Möglichkeit ist DNS-basiertes Blocking.
Dabei werden bekannte Werbe-, Tracking- oder Phishing-Domains bereits bei der DNS-Anfrage blockiert. Dadurch können viele entsprechende Verbindungen gar nicht erst aufgebaut werden.
Genau diesen Ansatz verwenden wir bei XIBRO SHIELD.
XIBRO SHIELD filtert bekannte Werbe-, Tracking- und Phishing-Domains auf DNS-Ebene. Die DNS-Verbindung läuft dabei über einen WireGuard-Tunnel.
Wichtig: XIBRO SHIELD ist kein klassischer VPN-Dienst.
Die öffentliche IP-Adresse des Nutzers wird nicht durch eine andere Länder- oder Server-IP ersetzt. WireGuard dient hier als geschützter Transportweg zum DNS-Filter.
Das kann besonders praktisch sein für:
- Familien mit mehreren Geräten
- Freelancer
- Homeoffice
- kleine Teams
- Router, über die mehrere Geräte gleichzeitig geschützt werden sollen
Mich würde interessieren:
Wie schützt ihr euch gegen Tracking?
Browser-Adblocker, Pi-hole, NextDNS, AdGuard, DNS-Filter oder etwas anderes?
Falls ihr euch unseren Ansatz ansehen möchtet:
https://i.redd.it/yt4b90bzkcoh1.jpeg
Source: r/XIBRO_SHIELD · by /u/XIBRO_SHIELD
